

Hamburg / Stuttgart, 7. März 2011. Die Jury des Champagne-Preises für Lebensfreude zeichnete gestern den Schauspieler, Regisseur und Musiker Jan Josef Liefers als eine Persönlichkeit aus, die sich in besonderem Maße um die Lebensfreude in Deutschland verdient macht.
Das größte Publikum erreicht Jan Josef Liefers zweifelsohne in seiner Rolle als Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne an der Seite von Axel Prahl als Hauptkommissar Thiel im ARD Tatort aus Münster. Das Duo wurde für seine Darstellung im Februar 2011 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Thiel und Boerne haben bei Publikum und Kritik echten Kultstatus erreicht.
Jan Josef Liefers zeigte seine schauspielerische Klasse und Vielfalt in über 40 Fernseh- und Kinoproduktionen, wie „Rossini“, „Knockin’ on Heavens Door“, „Das Wunder von Lengede“ oder „Die Nachrichten“. Er erhielt dafür unter anderem den Bayerischen Filmpreis, den Adolf-Grimme-Preis und den BAMBI. Als Charakterdarsteller begeistert er mittlerweile ein Millionenpublikum.
Liefers Weg zum Film führte den Absolventen der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch über das Deutsche Theater in Berlin ans Hamburger Thalia Theater. Und die Bühne lässt ihn auch heute nicht los: Ab dem 25. März 2011 ist er in einem Stück von Erik Satie „Wissen Sie, wie man Töne reinigt? - Satiesfactionen“ an der Staatsoper in Berlin zu sehen. Die Regie führt Jürgen Flimm, der ihn auch 1990 ans Thalia Theater nach Hamburg holte.
Weitere Facetten des künstlerischen Schaffens von Jan Josef Liefers sind seine Leidenschaft für Musik als Sänger und Songwriter in seiner Band Oblivion. Mit dem Programm „Soundtrack meiner Kindheit“ tritt die Band auch in diesem Jahr im deutschsprachigen Raum auf.
Die Preisverleihung fand am 7. März im Hotel Louis C. Jacob statt. Der Champagne-Preis für Lebensfreude ist mit einer Einladung auf die Schlösser und Herrschaftshäuser der Champagne und einer exquisiten Champagne-Auswahl dotiert.
Den Preisträger wählte eine unabhängige Jury. Dieser gehören folgende Persönlichkeiten an: Prof. Dr. phil. Gertrud Höhler, Kai Diekmann, Alain Fion, Prof. Dr. Hellmuth Karasek (Präses), Manfred Kohnke, Günter Schöneis (Initiator), Thomas Schröder und Prof. Dr. Helmut Thoma.
Die Preisträger der Vorjahre:
2009 Max Raabe verzaubert sein Publikum mit Liedern von verblüffend ernsthafter, heitermelancholischer Leichtigkeit. Seine Kunst besteht vor allem darin, neben der
musikalischen Kraft und Vielschichtigkeit dieser Lieder ihre schillernde Mehrdeutigkeit zu offenbaren: Melancholie und Ironie, Rebellion und Resignation, Elegie und Komik.
2008 Barbara Schöneberger spielt auf der Bühne alle Trümpfe aus: Witz, Charme und Sex-Appeal. Barbara Schöneberger ist eine Künstlerin, die sich nicht in eine bestimmte Schublade stecken lässt und der Affektiertheit und Starallüren fremd sind.
2007 Hape Kerkeling steht für anarchischen Witz, situativen Wagemut und Spürsinn für gesellschaftliche Konfliktzonen. Hape Kerkeling ist Komiker, Schauspieler, Moderator, Buch- und Hörbuchautor, aber auch sein karitatives Engagement zeichnet ihn aus.
2006 Kardinal Lehmann – er versteht es wie kein anderer, die Freude als zentrale Botschaft des Evangeliums in Predigt und gelebtem Leben in den Alltag der Kirche und der Menschen zu tragen, fromm ohne zu frömmeln, fröhlich und seriös.
2005 Franz Beckenbauer für seine sportliche Fairness, seinen Witz und seinen Charme und für seinen unermüdlichen Einsatz für den Sport-Standort Deutschland. Vor allem aber dafür, dass er die WM 2006 nach Deutschland geholt hat und damit Millionen von Fußball-Fans höchste Freude bereitet hat.
2004 Thomas Gottschalk, da er es als erfolgreicher deutscher Entertainer und Schauspieler über Jahre hinweg wie kein anderer geschafft hat, alle Generationen anzusprechen und zu erfreuen.
2003 Prof. Ludwig Güttler, der „König der Trompete“, für seine Tatkraft und Zuversicht, der als Solist und Dirigent ein großes Publikum begeistert und als einer der Hauptpromotoren für den Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden gilt
2002 Maybrit Illner für Frische, Klarheit, Natürlichkeit, Lebendigkeit und Humor im politischen Dialog in „Berlin Mitte“ im ZDF
2001 Katja Kessler für ihre BILD-Kolumne und Götz Alsmann für die WDR-Sendung „Zimmer frei“
2000 Ludo Graham für seine Geo-Reportage „Die Kraft des Lachens“
1999 Axel Hacke für sein „Tagebuch im SZ Magazin“
1998 Norbert Körzdörfer alias „David Blieswood“ für seine Lebensart-Kolumne in der „Welt am Sonntag“